Corporate Identity and Styleguides
Der heutige Artikel zählt nicht zum typischen Produktmanagement, sondern behandelt eher ein Marketingthema. Er handelt von den Themen Markenbildung, Corporate Identity, sowie Styleguides.
“Marken” haben viele Vorteile, sowohl für Kunden, als auch für die Markeninhaber. Ein Aspekt ist zum Beispiel die leichte Wiedererkennbarkeit. Ein anderer Aspekt ist die Möglichkeit höhere Preise für Markenprodukte gegenüber No-Name Produkten zu verlangen. Fest steht, die einzelnen Aspekte der Marke müssen gezielt unterstützt, und immer gleichbleibend wiederholt werden, um bei Kunden präsent zu bleiben.
Corporate Identity und Styleguides
Das Konzept der Corporate Identity, d.h der Gestaltung der Außenwahrnehmung des Markenkerns, ist ein wichtiger Baustein in der Markenbildung. Normalerweise arbeiten mehrere Menschen am Außenbild Ihrer Firma. Sei es, dass sie Produkte entwerfen, Marketingmaterialien erstellen, oder Pressearbeit leisten. Daher ist die inhaltliche Koordination dieser Personen wichtig, um zu einer einheitlichen und stimmigen Außendarstellung zu gelangen.
Styleguides helfen dabei, Medien, Mitteilungen und Nachrichten koordiniert und konform zu erstellen. Sie dienen daher quasi als Bedienungsanleitung für den Umgang mit einer Marke in den verschiedenen Medien, und legen deshalb verschiedene Merkmale Ihres Firmenerscheinungsbildes fest, wie zum Beispiel Schrift, Farben, Fotos, Layout. Sie machen häufig aber auch genaue Vorgaben zum Gebrauch von Schlüsselwörtern, oder Markennamen (siehe → www.wikipedia.de):
“Mit solchen Richtlinien können geregelt werden:
- die Sprache – mit dem Ziel, einheitliche Bezeichnungen, Formulierungen und Sprachstile zu verwenden
- die Seitenformatierung – Layout und Design von Texten und Kommunikationsmitteln, mit dem Ziel eines einheitlichen Gesamteindruckes hinsichtlich z. B. Schriftart, Gliederung, Datumsformate und Verwendung von Farben
- technische und visuelle Aspekte für die Erstellung von Quellcode für Programm, Websites o. ä.” – www.wikipedia.de
Richtig eingesetzt hilft Ihnen ein Styleguide dabei, die Außenwirkung Ihrer Firma, Produkte und Leistungen systematisch weiterzuentwickeln und auf dem neuesten Stand zu halten. Er dient gleichzeitig als Referenz sowie als Verweis auf die einzelnen Quellen (Bezugsquellen für Fotos, Vorlagen,….).
Der eigene Styleguide entsteht aus der Analyse und der Definition der eigenen Marke. Hierfür müssen Sie Fragen klärten, wie: Was unterstützt unsere Marke? Was verwässert sie? Was schadet unserer Marke? Damit hilf Ihnen bereits die Erstellung des Styleguides dabei, die Funktionsweise Ihrer Marke besser zu verstehen.
Weiterführende Informationen
Unter dem folgenden Link finden Sie als ein Beispiel den Styleguide der weltbekannten Reederei → Cunard, der z.B. die Queen Mary 2 gehört, und die damit zu Recht mit dem Slogan wirbt “THE MOST FAMOUS OCEAN LINERS IN THE WORLD”.
Weiterführende Informationen zum Thema stehen auf dem → Corporate Identity Portal von Prof. Robert Paulmann (Fachhochschule Mainz) zur Verfügung. Neben typischen Styleguides findet man dort weiterführende Informationen zu Themen wie Corporate Identity, einzelnen Agenturen, sowie Ausbildungsstätten und Materialien.
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Ich arbeite seit vielen Jahren in der Softwareentwicklung für Unternehmensanwendungen mit dem Schwerpunkt globale Standardanwendungen. Sie sind hier richtig, wenn sie sich für Praxiserfahrungen im Produktmanagement für Investitionsgüter interessieren.


